Blick über den Vechtesee auf die Stadt Nordhorn
 

Der Vechtesee

 

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Am 9. Februar 1946 heulten in Nordhorn die Sirenen. Ein Hochwasser näherte sich der Stadt. Schon nach kurzer Zeit stand das Wasser 80 cm hoch in der Hauptstraße. Torf und Holz trieben durch die Straßen, das Wasser drang in viele Wohnungen ein. Einige Pferde, die schon bis zum Bauch im Wasser standen, konnten in letzter Minute gerettet werden. Drei Tage lang stand das Wasser in der Stadt.

Solche Überschwemmungen der Vechte kamen früher häufiger vor, wenn auch nicht so schlimm wie 1946. Inzwischen hat man einiges zum Schutz gegen Hochwasser unternommen.

So entstand zum Beispiel 1974 in der Nähe der Nordhorner Innenstadt der Vechtesee. Er kann eine Menge Wasser aufnehmen, so dass der Wasserstand in der Vechte niedriger gehalten wird.

Außerdem soll sich darin Sand ablagern. Damit will man erreichen, dass der Fluss immer tief genug ist. Der See bedeckt eine Fläche von 22 Hektar, etwa so viel wie 30 Fußballplätze. Doch er schützt Nordhorn nicht nur vor Hochwasser.

Auf dem Vechtesee kann man im Sommer nämlich auch Boot fahren, surfen, segeln und paddeln. Man kann zum Beispiel zudem einen Spaziergang um den See herum unternehmen. Ein Teil des Weges verläuft dann zwischen dem Vechtesee und dem Nordhorn-Almelo-Kanal.

Der Vechtesee ist der Lebensraum vieler Tiere. Hier können wir das Blässhuhn, die Reiher- und die Stockente, den Haubentaucher, das Teichhuhn und den Wasserfrosch beobachten. Im See leben unter anderem auch Hechte. Man darf diese Tiere nicht stören! Vor allem sollten Hunde an der Leine geführt werden!

Früher war Nordhorn oft von Hochwasser bedroht. Hier eine Aufnahme aus den 1930er Jahren.
 
Der Vechtesee ist 22 ha groß, das sind 22 000 Quadratmeter.
 
Im Sommer ist der Vechtesee bei Tretbootfahrern sehr beliebt.
 
In der Nähe des Sees verläuft der Nordhorn-Almelo-Kanal.
 Auf dem See leben viele Wasservögel.
 
... zum Beispiel Blässhühner
 
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